Als ich kürzlich mit den von Silvester übrig gebliebenen Feuerwerkskörpern zur mobilen Sondermüll-Sammelstelle der MA48 kam, war die Entrüstung groß: NEIEIEIEIN, man kann sowas auf keinen Fall bei der MA48 entrümpeln! Und schon gar nicht bestünde die Möglichkeit, solch explosive Teile in einem herkömmlichen Wagen zu transportieren. Aber ja! Ich darf sie in meiner Tasche tragen, ich darf damit auf der Straße herum gehen – alles kein Problem.

Auf meine Frage, was ich denn sonst damit machen sollte, wußte die kompetente Dame Rat: dem Verkäufer zurückbringen oder den Entminungsdienst beauftragen. Und natürlich ein besonders wichtiger Tipp: Erst gar nicht kaufen!

Ich nahm Abstand von der Idee, die Dame in die Untiefen unserer kontroversiellen häuslichen Feuerwerkskörper-Diskussionen einzuführen; der Verkäufer ist nicht mehr verfügbar, die Idee mit dem Entminungsdienst hat mich aber kurzfristig wirklich gut unterhalten!

Aber so bin dann mit meinem „Feuerwerksgerümpel“ unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Und da ich die Raketen nicht in den Hausmüll geworfen habe, stehen sie immer noch bei uns zu Hause rum. (Befreundete Brandschutzbeauftragte werden um Nachsicht gebeten!)

Dort hat sich sowieso schon allerhand Gerümpel angesammelt. Seit Jahren werden immer wieder neue Sachen angeschafft, aber viel seltener kommt etwas weg. Auch der Kleiderschrank bedarf mal wieder dringend einer kritischen Sichtung.

Selten funktioniert der Plan, dass ein zweiter kritischer Gedanke den Kauf überhaupt vereitelt, also dem Tipp der guten Frau MA48 folgt. Und noch seltener folgen wir in unserer Familie dem Prinzip, dass erst ein Teil raus muss, bevor ein neues Teil rein darf.

Abgesehen von dem (umweltschutztechnisch unverzeihlichen) Raketenbrauch fröhnen wir in unserer Familie an Neujahr auch der Tradition des Rückblicks und der Formulierung von Zielen und Wünschen für das neue Jahr.

Dabei entsteht oft der Wunsch nach dem Verändern von unliebsamen Gewohnheiten, dem Loslassen von Glaubenssätzen, die nicht mehr hilfreich sind, nach dem Abwerfen von seelischem Balast und emotionalem Müll aller Art.

Und wie beim Kleiderschrank stellen wir immer wieder fest, das Entrümpeln der Seele ist fast noch schwieriger wie das des Kleiderschranks. Warum ist das so? Und wie kann Abhilfe geschaffen werden? Der bevorstehende Frühling tut das seine dazu, sodass wir uns mit dieser Frage professionell auseinander setzen wollen.

Entrümpeln – wie kann das gelingen?

Um der Frage auf den Grund zu gehen, was das Geheimnis für gelungenes Entrümpeln von Wohnung und Kleiderschrank ist, habe ich Lifecoach und Styling Expertin Renata Dorner um ihre wichtigsten Tipps gefragt.

Das Interview mit Renata, alles Wissenswerte zum Ballastabwerfen und die 7 wichtigsten Tipps zum erfolgreichen Entrümpeln kann man in Bälde in meinem Newsletter nachlesen. (für den Newsletter registrieren)

Frisch und fröhlich haben Petra Sommer und ich unseren Frühlings-Workshop Entrümpel Yourself konzipiert: tolle Tools zum Abwerfen von seelischem Ballast, mit  Freude, Wohlbefinden und neuer Leichtigkeit ins Frühjahr starten!

Sei dabei – mach Dich frei! Wir freuen uns auf Dich.